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Das Transitivitäts-Problem

Ein kleiner Hinweis

Meine ursprüngliche Motivation für das Anlegen des Artikels über mehrdeutige Verben war, dass ein paar klingonische Verben im Englischen zweideutig sind. Wie auch immer; ein paar Klingonisten sin der Meinung, dass es hier gar kein Problem gibt. Ich glaube, dass es hier ein wichtiges Thema gibt und im Interesse des wissenschaftlichen Ausgleichs werde ich auf dieser Seite die Gründe erläutern.

Das Problem mit der Transitivität ist vielleicht nur in bestimmten Fällen bei diesen Verben wichtig. Die wirkliche Frage ist, welche Rolle das Subjekt spielt, und sie ist wichtiger als die Frage, ob es ein Objekt geben kann oder nicht. Zum Beispiel: ist das Subjekt in tetDI' vay' flüssig oder hat es etwas anderes dazu gebracht, flüssig zu werden?

Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass nur weil irgendwas als transitiv oder intransitiv in einer einzelnen Canon-Quelle gefunden wurde, es nicht bedeutet, dass es auch anders sein kann. Einige klingonische Wörter tun dies und Marc Okrand hat nie erklärt, dass Klingonen Transitivität überhaupt wahrnehmen.

Das Problem

Wenn irgendwas über die KLI-"Familie" gesagt werden kann, dann dass wir unheimlich präzise im Gebrauch von tlhIngan Hol sind. Deswegen wüsste ich gerne, ob ich die Wörter korrekt verwende. Wir beziehen uns auf Marc Okrands Beschreibungen über die Klingonischen Wörter um zu wissen, wie wir sie verwenden können. Obwohl er die meisten Wörter sehr adäquat beschreibt, gab es in der Vergangenheit einige Wörter, für die eine Klarstellung in der Vergangenheit notwendig war, und ein paar dieser Wörter sind nun noch übrig.

Eine Reihe klingonischer Wörter, die eine Klarstellung benötigen, besteht aus Verben, die mit einem englischen Verb umschrieben sind, das variable Transitivität hat. Lassen sie uns zum Beispiel das das Verb SIH nehmen. Es ist umschrieben mit dem englischen Verb bend (biegen). Merriam Webster Online listet sechs transitive Bedeutungen und vier intransitive Bedeutungen auf, in denen bend verwendet werden kann. Die erste transitive Bedeutung ist es, Spannung durch Verbiegen aufzulösen: einen Bogen spannen. Die erste intransitive Bedeutung ist es, sich aus einer geraden Linie oder Position heraus zu begeben; also seinen eigenen Körper entsprechend zu verbiegen. In der transitiven Bedeutung ist es das Objekt des Verbs, das seine Form verändert, also sich verbiegt, während das Subjekt mehr oder weniger diese Veränderung auslöst. In der intransitiven Bedeutung gibt es nur ein Argument (das Subjekt), und nun ist es dies, dass sich verbiegt. Das führt zu der Frage, was die Rolle jedes Arguments des Verbs überhaupt ist. Beim englischen Wort bend kann das Ding-dass-verbogen-wird in eine Objekt-Position verdrängt worden, während etwas, das es verursacht, die Rolle des Subjekts übernimmt.

Nun könnten einige Leute sagen, dass Klingonisch sich nicht um Transitivität kümmert. Aber Transitivität ist ein generelles, linguistisches Konzept. Es ist nicht auf Englisch beschränkt, auch nicht auf indoeuropäische Sprachen. Wenn Klingonisch sich überhaupt nicht um Transitivität kümmert, dann hätten Subjekt und Objekt keine permanente Bedeutung in der Sprache. Der Einfachheit halber vergessen wir für einen Moment das Wort "Transitivität" und konzentrieren uns auf das, was wir sicher über das Klingonische wissen. Im Klingonischen gibt es ein paar Verben, die nur ein Subjekt haben können, zum Beispiel Qong, Hegh, vum, Hagh, SaQ, nargh, vang, ratlh, qet, yIt, naj usw. Wir könnte diese Verben Nur-Subjekt-Verben nennen, weil sie ganz einfach nie ein Objekt haben können. In der Tat würde für die meisten dieser Verben ein Objekt keinen Sinn machen. Jetzt gibt es natürlich auch den Rest der Verben, die Objekte haben können, zum Beispiel yaj, ghaj, tu', ghoj, lo', legh, laD, tIv, rur, Sop usw. Lassen Sie uns diese Verben Objekt-tragende Verben nennen. So weit, so gut?

Nun kommt es zum dem Punkt wo es etwas tricky wird. Es ist nicht immer klar, was das Objekt sein soll. Zum Beispiel, was ist das Objekt von ghun? Ist es der Computer, das Programm? Wenn Sie 'oH vIghun sagen, würden Klingonen dann überhaupt erraten können, auf was sich 'oH bezieht? Oder trägt ghun ganz einfach gar kein Objekt? Ist es eins der Nur-Subjekt-Verben? Ohne weitere Hinweise wissen wir das nicht notwendigerweise. Jemand könnte sagen: "Nun, das Objekt des englischen Verbs für programmieren ist der Computer, also muss das Objekt von ghun dasselbe sein." Aber ist es wirklich so einfach? Können wir immer annehmen, dass Klingonisch wie Englisch ist? Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an: Har. Ist das Objekt von Har eine vertrauenswürdige Person oder ein vertrauenswürdiger Fakt? Für das englische Wort für glauben kann es beides sein. Das englische Verb ist flexibel. Aber ist diese Flexibilität inhärent mit der Bedeutung von glauben verbunden? Oder ist es mehr ein zufälliges (wenn auch nützliches) Feature dieser Sprache? Wenn Letzteres der Fall ist, dann können wir nicht einfach annehmen, dass klingonische Verben die gleichen Beziehungen zu ihren Subjekten und Objekten (falls vorhanden) haben. Hier ist ein weiterer Punkt, der zur Demonstration der zur Demonstration der zufälligen Qualität der Sprache dient: Im Englischen können wir sagen, dass wir an etwas oder jemanden glauben. Das unterscheidet davon, jemandem oder einem Ding etwas zu glauben. Aber was ist ist mit der Bedeutung von "an", das den Unterschied verwirklicht? Es gibt nichts an "an", das einem Englisch-Lernenden ermöglichen würde, diese Nuance zu erkennen bevor er die unterschiedlichen Bedeutungen von glauben und glauben an gelernt hat. Es ist nur ein beliebiges Feature dieses Verbs. Natürliche Sprachen sind vollgepfropft mit diesen Beliebigkeiten. Deswegen werden sie manchmal auch Idiome genannt. Generell können wir die einzelnen Features einer Sprache nicht anhand der Bedeutungen einzelner Wörter vorhersehen. Diese Spracheigentümlichkeit erstreckt sich auf Verben und ihre semantische Relation zu grammatikalischen Objekten und/oder Subjekten. All diese "zufälligen" Ausdrucks-Features einer Sprache sind so wichtig für ihr richtiges Verständnis. Die idiomatischen Ausdrücke müssen einfach wie bei einer Maschine erlernt werden.

Klingonisch ist nicht immun für diese Spracheigentümlichkeiten. Nur um es zu demonstrieren schauen wir uns das Verb pegh an. Offensichtlich hat pegh etwas mit Geheimhaltung zu tun. Seine Beschreibung im TKD ist keep something secret (etwas geheim halten). Das scheint zu implizieren, dass das Subjekt der Agent ist, der bestimmte Informationen davor bewahrt, dass sie bekannt werden. (Wenn es hier ein Objekt gäbe, dann würde es wahrscheinlich das Geheimnis selbst oder das "versteckte" Ding sein.) Aber aus CK haben wir das Beispiel pegh De'vetlh, übersetzt That is classified information (Das sind klassifizierte Informationen) oder wörtlich That information is kept secret (Diese Informationen werden geheimgehalten). Was passiert hier? Nach dem Beispiel aus dem TKD hätten wir De'vetlh peghlu' erwarten sollen. Der Punkt ist, dass pegh auf eine etwas andere Weise genutzt wird als es beschrieben ist. Könnte das eine Spracheigentümlichkeit im Klingonischen sein? Ich müsste zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, denn wenn pegh als einzige Interpretation "geheim sein" hätte (wie im CK-Beispiel), warum hätte Okrand es im TKD zu beschrieben wie er es getan hat? Vielleicht hat es alternative Beziehungen zu seinem Objekt und/oder Subjekt.

Wie auch immer, lassen Sie unsere Aufmerksamkeit auf die Verben richten, die im Transitivitäts-Abschnitt der Seite über mehrdeutige Verben stehen. Das Problem mit ihnen ist, dass nur weil die englischen Verben variable Transitivität aufweisen, dann muss nicht notwendigerweise für diese (und nur diese?) klingonische Verben folgen, dass sie auch variable Transitivität aufweisen? Wie ich mit ghun und Har oben gezeigt habe, ist es zu spät zu hoffen, dass Okrands Beschreibungen an dieser Stelle vollständig vertrauenswürdig sind. Nun steht außer Frage, dass Klingonisch Verben von variabler Transitivität hat? Nein, natürlich nicht. Viele Sprachen haben solche Verben. Aber welche Verben dies in einer Sprache sind, kann ziemlich überraschend sein. In vielen Sprachen hat das Verb für wollen, wünschen eine intransitive Bedeutung für abwesend sein, nicht gebraucht werden. Auf der anderen Seite kann die selbe Sprache auch vollkommen unterschiedliche Wörter für die transitiven und intransitiven Bedeutungen von bend (biegen) und drop (fallen, sinken) haben.

The woman dropped the handkerchief to the ground. (Die Frau ließ das Taschentuch auf den Boden fallen.)
The handkerchief dropped to the ground (Das Taschentuch fiel auf den Boden)
Das selbe Verb hat diese beiden bestimmten grammatikalischen Bedeutungen im Englischen, aber in anderen Sprachen können zwei völlig andere Wörter notwendig sein.

The woman wanted a handkerchief. (Die Frau wollte ein Taschentuch.)
A handkerchief wanted (Ein Taschentuch wollte)
Eine Sprache kann diesen Unterschied in den Bedeutungen des Verbes für want haben, wenn es auch im Englischen nicht so ist.

Also selbst wenn wir einräumen, dass Klingonisch Verben von variabler Transitivität haben könnte, dann würde ich niemals annehmen, dass ich mich dabei auf die englischen Beschreibungen stützen könnte, um sie zu bestimmen. Weiterhin gibt es noch etwas anderes, das die Idee, das Klingonisch feste Transitivität haben (oder wenn Sie möchten, eine feste Bedeutung, in der sie sematisch zu ihren Argumenten in Verbindung stehen), stützt. Die meisten Beispiele für variable Transitivität im Englischen führen einen kausalen Agenten ein. Aber das Klingonische hat das sehr mächtige -moH -Suffix genau für diesen Zweck. Warum würde das Klingonische überhaupt eine variable Transitivität benötigen wie es im Englischen der Fall ist? Klingonisch unterscheidet sich so sehr vom Englischen in vielen anderen Angelegenheiten. Bleiben wir bei unserer Vorsicht.

ravDaq ghIchnav chaghmoH be'
The woman dropped the handkerchief to the ground (lit. The woman caused the handkerchief to drop [intransitive Bedeutung] to the ground )
Die Frau ließ das Taschentuch auf den Boden fallen (wörtlich: Die Frau veranlasste das Taschentuch, auf den Boden zu fallen. [intransitive Bedeutung])

ravDaq chagh ghIchnav
The handkerchief dropped to the ground
Das Taschentuch fiel zu Boden

Wenn sich natürlich herausstellt, dass das Objekt von chagh das Ding ist, das fällt, dann müssten wir chagh anders verwenden: Der zweite Satz müsste noch ein -lu' haben. Deswegen benötigen wir eine Klarstellung für viele Verben. Für einige haben wir diese bereits erhalten. Zum Beispiel wurde die Verwendung von Dub und ghur durch konsistente Beispiele nach dem TKD abgesichert, vor allem in SBC.

Wenn jemand immer noch bezweifelt, dass Transitivität ein Problem ist, dann lassen sie mich die Vorstellung vermitteln, dass ein Student der klingonischen Sprache mit einer bestimmten Muttersprache neH ghIchnav als eine passende Übersetzung für "ein Taschentuch ist nötig" betrachten könnte. Die meisten anglophonischen Klingonisten würden das schnell als inkorrekt bezeichnen und das Transitivitätsproblem einführen, um das zu begründen. Die selben Klingonisten könnten immer noch daran festhalten, dass ein Verb wie nup mit variabler Transitivität korrekt ist (Der Wasserstand erniedrigte sich, der Wasserstand erniedrigte die Pollenanzahl). Wenn das klingonische nup beide Bedeutungen haben kann, warum dann nicht auch neH? Oder ist Klingonisch wirklich so mit Englisch verwandt? Der Grund weswegen ich sage, dass wir Klarheit bezüglich dieser Verben brauchen ist, dass wir uns auf unsere englische Eigenheiten berufen müssten, und das ist eine Alternative, die ich persönlich als vollkommen unbefriedigend empfinde. Man könnte argumentieren, dass weil Okrand nativ Englisch spricht, seine Beschreibungen akkurat genug für englische Sprecher sind. Aber ich würde annehmen, dass Okrands englische Eigenheiten das Hindernis sind, die klingonischen Wörter richtig zu verstehen. Englische Voreingenommenheit könnte einen Linguisten davon abhalten, verschiedene Verben auf die ein- oder andere Transitivität hin zu überprüfen. (Wenn Sie sich an irgendeiner Stelle dieses Artikels meinem Gebracuh von "Transitivität" stören, dann ersetzen sie es durch "Platzierungsstruktur" oder "respektive semantische Rollen von behaupteten Argumenten" oder was immer Ihnen passt, weil es natürlich das ist, über was ich rede.)

Merke: Die Untermenge der Verben, die variable Transitivität zeigen, ist vollständig beliebig was die Wahl der Sprache angeht. Das wird klar, wenn man irgendwelche zwei Sprachen miteinander vergleicht, besonders wenn sie nicht historisch miteinander verwandt sind.

Und es gibt noch einen Grund, konservativ mit der Transitivität im Klingonischen zu verfahren. Wenn Studenten des Klingonischen auf das Problem mit der Transitivität aufmerksam gemacht werden, dann ist es wahrscheinlich, dass sie bestimmte Verwendungen vermeiden, die sicher falsch sind. Zum Beispiel könnten einige Studenten das Wort 'oy' als hurt (verletzen) lernen, wie es auf der Englisch-Klingonisch-Seite des TKD angegeben ist. Das Verb hurt hat variable Transitivität: She is hurting all over, She is hurting him all over (Sie verletzt sich ständig. Sie verletzt ihn ständig.). Das könnte einen Studenten dazu verleiten, etwas wie mu'oy' zu sagen. Aber wir haben eine Klarstellung für 'oy': ache, hurt, be sore (schmerzen, verletzen, schmerzhaft sein) auf der Klingonisch-Englischen Seite des TKD. mu'oy' ist falsch, und die korrekte Version ist 'oHmo' jI'oy' oder mu'oy'moH. Das Problem mit der variablen Transitivität der englischen Beschreibungen hat mittlerweile zu so vielen Fehlern geführt, dass es sachdienlich erscheint, dieses Problem generell anzusprechen, sodass die offensichtlichen Verstöße vermieden werden und die anscheinenden Verstöße zumindest ein gesundes Misstrauen hervorrufen.

Am Ende würde ich gerne Klingonisch auf die am meisten plausible, akkurate Art nutzen, die ich aus dem Canon ableiten kann, aber ich muss meinen Instinkten vertrauen. Angenommen, dass Klingonisch nicht verwandt mit dem Englischen ist, muss ich zumindest die Perspektive in Betracht ziehen, die ich bei anderen Sprachen erfahren habe. Diese Erfahrung zeigt, dass sich Sprachen im Bezug auf die Verb-Platzierungs-Struktur drastisch unterscheiden, dass Annahmen über Korrespondenzen zwischen beliebigen Sprachfeatures töricht sind. Im Grunde lässt es sich darauf herunterbrechen: Nur weil ein klingonsches Verb X semantisch einem englischen Wort Y entspricht, muss es nicht auch grammatikalisch diesem Wort Y entsprechen.

-- Andrew Strader aka Guido#1

Kommentar 1

Ich heiße Kritik und Kommentare zu diesem Artikel willkommen, aber ich erwarte Folgendes:
  • Nutze Beispiele wo auch immer möglich, selbst wenn es offensichtlich erscheint.
  • Erkläre den Gebracuh von linguistischer Terminologie; lasse es nicht in einen Disput über Definitionen kommen (über den Begriff "Transitivität" oder was auch immer).
  • Respektiere, dass das meine Meinung ist und weder ich noch jemand anderes jemals annehmen würde, dass dies das letzte Wort über die Sache ist -- Also ist Flaming völlig unnötig.

Für den Großteil stimme ich mit dieser Analyse überein. So wie ich es verstehe nimmst du an, dass Okrand die Bedeutung der Wörter festgelegt hat und nicht notwendigerweise die Grammatik.

Angenommen das ist nicht der Fall? Es gibt ein paar Beispiele, zum Beispiel pegh, loS, DoH, 'ab, aus verschiedenen Quellen, die die englischen Präpositionen enthalten, die zum Erkennen der grammatikalischen Struktur notwendig sind. Daraus könnte man ableiten, dass die meisten Einträge in der Wortliste sowohl Grammatik als auch Bedeutung schon vom Ansatz her anzeigen. So, wie bei DoH back away from, back off, get away from (zurücknehmen, zurücktreten, von etwas wegkommen) zeigt, dass das Objekt des Verbs das Ding sein muss, von dem sich das Subjekt wegbewegt, das kein Fehlen der Präposition in der Definition sein sollte (wie Har believe (glauben) ebenfalls anzeigt, was das korrekte Objekt ist durch die Demonstration in der englischen Definition? Wenn Har entweder "glauben" oder "glauben in" heißen kann, warum hat es Okrand dann nicht geschrieben?

Natürlich müssen diese Verben, die flexibel im Englischen sind und nicht weiter in der Definition beschrieben werden, als "unbekannt" deklariert werden. Wir wissen nicht, ob nup im Sinne von Der Wasserstand erniedrigte sich, der Wasserstand erniedrigte die Pollenanzahl oder beidem verwendet werden kann. Wir müssen nach einer Klarstellung suchen, und dabei im Hinterkopf behalten, dass ein einziges Beispiel nicht darauf schließen lässt, dass es anders verwendet werden kann.

Es gibt Ausnahmen zu dieser Idee, aber nicht genug, denke ich, um sie zu verwerfen. qIm, zum Beispiel, ist definiert als pay attention (Aufmerksamkeit zollen), aber es wurde im Canon verwendet (ich kann mich momentan nicht daran erinnern wo, aber ich bin mir sicher, dass es so ist) in der Bedeutung pay attention to (jemandem Beachtung schenken). Einige Wörter wurden auf mehrere Art genutzt, wie pegh wie oben beschrieben, oder mev (vergleiche bIjatlh 'e' yImev mit not mev peghmey).

Ich glaube nicht, dass Transitivität ein Nicht-Problem ist, aber ich denke auch nicht, dass es allen Interpretationen Raum lässt. Okrands Wortliste könnte den grammatikalischen Gebrauch wie auch die Bedeutung des Worts enthalten. Wir müssen uns den Canon anschauen und uns in unserem Verständnis davon leiten lassen, wie Klingonen ihre Wörter interpretieren, statt mit selbst-herangetragenen Regeln anzukommen, wie man diese Wörter betrachten sollte. -- David Trimboli aka SuStel

Kommentar 2

teH. Ich glaube, das Problem ist nur, dass da ein paar Wörter sind (zugegebenermaßen, nicht viele ), die im canon nicht verwendet werden, deren Beschreibung nicht adäquat sind, um diese Wörter wirklich zu nutzen. Ich glaube, dass DIng eines von ihnen ist.

Wie auch immer, ich würde sagen, dass, da wir jIr rotate (sich drehen) und jIrmoH rotate (something), cause to rotate ((etwas) drehen, veranlassen zu rotieren) haben, und im Sinne von dem, was Krankor bereits über diese Idee geschrieben hat, ist DIng wahrscheinlich intransitiv: DIng rutlh the wheel spins (das Rad dreht sich). Er dreht das Rad ist wahrscheinlich rutlh DIngmoH. Nicht sicher, aber wahrscheinlich. (Aber das Vorkommen von Beispielen wie mev verschleiert das Problem, und scheint anzuzeigen, dass variable Transitivität eine Relevanz haben könnte. Aufbauend auf die Idee von mev wie in not mev peghmey, könnte man eher bIjatlh 'e' yImevmoH erwarten als das bIjatlh 'e' yImev, das wir haben.)

-- RhonaFenwick aka QeS lagh

Siehe auch

Kategorie: Grammatik    Letzte Bearbeitung: 06 May 2016, durch WikiAdmin    Erstellt: 23 Dec 2015 durch MarcZankl




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