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Klingon Grammar Addenda

ANMERKUNG: Die englische Version dieser Seite wurde von Terrence Donnellys Internetseite importiert, mit seiner freundlichen Genehmigung, und dann auf Deutsch übersetzt. Bitte füge hier nichts ein, was seiner Version widerspricht. MOVED TO... Lese mehr über das Klingon Grammar Addendum.

Schlüssel:
Gesprochen von Okrand
Vom Canon abgeleitet
Akzeptierter Gebrauch


1. Aussprache

1.1 Konsonanten

  1. Q wird [q_X] ausgesprochen (in X-SAMPA phonetischer Transkription), oder grundsätzlich als aspiriertes q, d..h q, direkt gefolgt von einem rauhen Ausstoß von Luft. [KLI: M. Shoulson, 20. Februar 1998, Re: Introduction]
  2. Doppelte Buchstaben werden entweder ausgesprochen, indem der Buchstabe verlängert wird, oder mit eine kurzen Pause zwischen den Buchstaben. Einige Sprecher sprechend doppelte Buchstaben inkorrekterweise wie einen einzelnen Buchstaben aus; vor allem für '' (zwei Glottisschläge). [KGT, Seite 138]


3. Nomen

3.1 Komplexe Nomen

3.2.1 Zusammengesetzte Nomen

  1. Nimm nicht an, dass jedes nackte Verb auch als Nomen verwendet werden kann, nur weil es bei einigen der Fall ist. [HQ v3n3S11]
  2. Brich zusammengesetzt Nomen nicht in Teile auf und nutze sie dann entweder alleine oder in anderen Zusammensetzungen. [KLI: A. Anderson, 13. April 1997, Re: SopDaq]
  3. Rufe keine neuen Zusammensetzungen aus existierenden Teilen ins Leben. [KLI: D. Trimboli, 30. November 1996, Re: KLBC: Re: This message is too long]
    Kommentar

3.2.2 Verb plus -wI'

  1. Wenn sich das Verb auf unbelebte Objekte bezieht, dann bedeutet dieses Suffix "Ding, das etwas tut" (joqwI') oder "Ding, das verwendet wird für" (nanwI'). [TKD, KGT]
  2. Wenn sich das Verb auf Lebewesen bezieht, dann bedeutet es "jemand, der etwas tut" (baHwI') oder "jemand, der etwas ist" (pujwI'). [TKD]
    Kommentar

3.3 Suffixe

3.3.1 Augmentative/Diminutive

Dieses Suffixe sind nicht einfach äquivalent zu tIn/mach, sondern erschaffen ein neues Konzept, das oftmals mit einem anderen Wort übersetzt werden muss, z.B. loD/loDHom "Mann/Junge", bIQ/bIQ'a' "Wasser/Ozean". [TKD]
Kommentar

3.3.2 Numerale

Der Plural von porgh ist wahrscheinlich porghmey (und der für lom lommey); sehr wahrscheinlich wird -Du' nur für Körperteile verwendet, nicht aber für den Körper selbst. [ KLI: R. Stewart, 16. November 1997, Re: KLBC tlhIngan yot 'ay' cha'DIch; KLI: R. Stewart, 26. November 1996; Re: KLBC Plurals]
Kommentar

3.3.4 Possessivsuffixe/Spezifikation

Ein "sprachfähiges Wesen" muss ein echtes, lebendiges Wesen sein (kein sprechender Computer, zum Beispiel) und muss die inhärente Fähigkeit für Sprache haben (die sich vielleicht noch nicht manifestiert hat, im Falle von Kindern oder jemandem, der die Fähigkeit zum Sprechen verloren hat). [KLI: S. Boozer, 12. Juli 1998, Anecdotal Okrand]

3.3.5 Syntaktische Marker

  1. -Daq und -vo' sind strikt Lokative; sie beziehen sich einzig und allein auf Bewegung oder Ortsangaben. Sie können nicht in anderen Situationen verwendet werden, in denen die Wörter "zu", "in" oder "von" in einem metaphorischen Sinne verwendet werden (z.B. "Ich übersetze von Deutsch auf Klingonisch"; man kann -Daq nicht für "zu" oder -vo' für "von" verwenden). [HQ v8n1S7]
  2. Einige präpositionale Konzepte im Deutschen sind Verben im Klingonischen: z.B. tlhej für "mit", beide im Sinne von "begleiten" und "etwas mit jemandem zusammen tun", z.B. Dargh vItlhutlh 'ej mutlhej torgh "Torg trinkt Tee mit mir." [HQ v2n4S18 ].
  3. Es scheint, dass ein Nomen mit einem Typ 5-Suffix ein einzelnes Nomen verändern kann (im Gegensatz zu ganzen Sätzen), z.B. ghe''orDaq luSpet "ein schwarzes Loch in der Unterwelt". [PK, BOP]
    Kommentar
  4. Verben der Bewegung haben verschiedene Bedeutungen, wenn sie mit oder ohne -Daq und Objekt-Präfixen verwendet werden:
    1. X(-Daq) vI-Y "Ich Y zu X" (-Daq ist optional);
    2. X-vo' vI-Y "Ich Y weg von X";
    3. X-Daq jI-Y "Ich Y bei/auf/in X".
      [HQ v7n4p8]
Kommentar

3.4 Die Nomen-Nomen-Konstruktion

  1. Diese Konstruktion zeigt nicht einfach nur den Besitz an, sondern wird auch als grammatikalischer Genetiv verwendet. Das heißt, dass sie Phrasen formt, die äquivalent zu deutschen Adjektiven der Herkunft sind romuluS HIq, Zusammensetzung peQ chem, oder Lokation tlhIngan wo'. [HQ v3n3S6]
    Kommentar
  2. Mehrfache N-N-N(-N...)-Formen sind erlaubt, z.B. SuvwI' qa' patlh "eines Kriegers Niveau an spirituellen Leistungen" [S33]
  3. Nomen-Appositionen, die sich von der N-N-Konstruktion unterscheiden, sind erlaubt; z.B. DuraS be'nI'pu' be'etor lurSa' je "Duras' Schwestern, Betor und Lursa" [S26; HQ v3n1S5]
    Kommentar
  4. Nomen, die ortsbezogene präpositionale Konzepte repräsentieren, wie retlh, bIng, botlh etc., folgen, wenn sie mit Pronomen verwendet werden, dem Pronomen in einer N-N-Formation, und die Pronomen-Suffixe werden nicht verwendet, z.B. jIH retlhDaq "an mir entlang", nicht retlhwIjDaq [KGT, S. 24]

4. Verben

4.1 Pronominale Präfixe

4.1.1. Normative Präfixe

Der Präfix-Trick: Wenn ein Verb ein indirektes Objekt (markiert mit -vaD) in der ersten oder zweiten Person trägt, und ein Objekt in der dritten Person oder kein Objekt, dann kann das indirekte Objekt damit angezeigt werden, indem man ein Verb-Präfix verwendet, dessen Objekt in der entsprechenden Person steht: z.B. SoHvaD paq vInob = paq qanob "Ich gebe dir ein Buch"; HInob "Gib's mir!" [MSN, 6/97]
Kommentar

4.2. Verb-Suffixe

4.2.1 Sich selbst/sich gegenseitig

Imperative mit statischen Verben benötigen die zusätzlichen Suffix -'eghmoH, z.B. yItuj'eghmoH "Wärme dich selbst!" [KGT S. 117]

4.2.4. Kausalität

Wenn man -moH zu transitiven Verben hinzufügt, dann kann man -vaD verwenden, um das zur Handlung gezwungene Nomen zu markieren, z.B. ghaHvaD quHDaj qawmoH (Ha'quj) "Seine Schärpe erinnert ihn an seine Abstammung" (wörtlich "Die Schärpe verursacht-zu-erinnern seine-Abstammung an-ihn" [S20]

Kommentar

4.2.5. Indefinite Subjekte/Fähigkeit

Das Verb-Präfix lu- wird, zusammen mit dem indefiniten-Suffix -lu' und mit Plural-Objekten oftmals weggelassen, speziell in Äquivalenten zu deutschen "Es gibt"-Sätzen, obwohl dies irgendwie ungrammatikalisch ist, z.B. naDev tlhInganpu' tu'lu' "Es gibt hier Klingonen". [KGT S. 171; HQ v7n3S4]

4.2.7. Aspekt

Die Perfekt-Suffixe -pu'/-ta' stellen keine Vergangenheitsformen da. Im Klingonischen gibt es keine Zeitformen. Sie zeigen Aktionen an, die im Zeitkontext des Restes der Rede abgeschlossen sind. Der Zeitkontext kann durchaus vorhanden sein, Vergangenheit oder Zukunft. [CK; HQ v2n1S10; HQ v2n4S11]
Kommentar

4.2.9. Syntaktische Marker

  1. Die Platzierung von Verben mit -jaj im Satz hängt vom Typ des Satzes ab: bei formalen Toasts ist die Reihenfolge im Satz O-S-V, z.B. 'IwlIj jachjaj "Möge dein Blut schreien.", aber in regulären Sätzen ist es das übliche O-V-S, z.B. jejjaj tajlIj "Möge dein Messer scharf sein." [KGT S. 25]
  2. Verben mit -jaj können Type-7 Aspekt-Suffixe tragen (entgegen des TKD), z.B. wo' DevtaHjaj ghawran [KGT, S. 25]
  3. Verben mit -ghach sind sehr selten deutlich markiert. Diese substantivierten Verben sind nicht generell das Äquivalent von einfachen Nomen, sondern von abstrakten und prozessierenden Nomen (die im Deutschen auf -heit und -keit enden), sodass in den meisten Fällen ein weiteres Verb-Suffix zusätzlich zu -ghach nötig ist, wie zum Beispiel -taH. Diese substantivierten Verben tragen niemals Subjekt- oder Objekt-Präfixe. [HQ v3n3S10]

Kommentar

4.4. Adjektive

  1. Wenn ein Nomen mehr als ein Adjektiv trägt, dann wird eine der folgenden Formen verwendet: SuD Dargh 'ej wov oder SuDbogh Dargh 'ej wovbogh. [KGT S. 82]
    Kommentar
  2. Adjektivisch genutzte beschreibende Verben (z.B. nach dem Nomen), die wir gesehen haben, tragen lediglich die Suffixe -qu' (tInqu'), -Ha' (ngaDHa') und -be' (lo'laHbe'). [TKD, KGT, S. 150]

Kommentar


5. Andere Wortarten

5.2 Zahlen

  1. Die meisten Mengenangaben verhalten sich wie Zahlen und kommen vor dem Nomen: Hoch X (Anmerkung: Hoch X plus Nomen im Singular = "jedes X"; plus Nomen im Plural = "alle Xe") [HQ v5n2S11], 'op X "einige Xe" [S7], latlh X "andere(s) X/Xe" [S31], bID X "ein halbes X" [BOP]

Kommentar

  1. Wenn Hoch dem Nomen folgt, dann scheint es sich auf die Ganzheit des Nomens zu beziehen, z.B. nIn Hoch natlhlu'pu' "Der gesamte Treibstoff ist aufgebraucht" [KGT S. 155]
  2. Die Mengenangabe HochHom scheint hier das Nomen zu gehören. [S15]

Kommentar

  1. Nummern-Phrasen mit vatlhvI' werden als Nummern angesehen und kommen vor dem Nomen, zum Beispiel cha'maH vagh vatlhvI' Hong "Ein Viertel Impulsekraft". [ST5; KLI: S. Boozer, 21. Mai 1999, Re: vatlhvI']
  2. Typ-5 Nomensuffixe kommen nach der Nomen + Ordinalzahl- oder Nomen + Zahlenmarkierungs-Phrase: Duj wejDIchDaq "im dritten Schiff"; Duj wejDaq "in Schiff Nummer 3" [HQ v5n1S17]

5.4 Adverbien

  1. Man kann -Ha' verwenden, um das Gegenteil von einigen Adverbien zu formen, z.B. Do'Ha' [HQ v4n4S11; KGT, S. 148]
  2. Zeitstempel kommen einfach an den Anfang des Satzes und benötigen keine spezielle Markierung. Sie können kombiniert werden, um präzisere Zeitangaben zu erhalten, z.B. DISvam "dieses Jahr", wej Hu' "vor 3 drei Tagen", DaHjaj po "heute morgen" [MSN, 30. Juni 1997]
  3. Zeitdauer-Stempel müssen von Verb-Phrasen dargestellt werden, z.B. qaStaHvIS wej rep "für drei Stunden", nI'taHvIS poH "für eine lange Zeit" [KLI: D. Trimboli, 11. Mai 1998, Re: KLBC yu'wI'; KLI: M. Shoulson, 28. Juli 1997, Re: KLBC + And now, the news]
  4. Ordinalzahlen können als eine Art Zeitstempel verwendet werden und dann eine Anzahl bestimmter Ereignisse markieren, z.B. wa'DIch tlhIngan Dujmey luleghlu'pu'bogh... "Klingonische Schiffe, die zum ersten Mal gesehen wurden ..." [S15]

Kommentar

5.6 Namen und Adressen

  1. Namen können auf verschiedene Arten angegeben werden: X-vaD Y ponglu' "X heißt Y" [S27]; und X 'oH pongwIj'e' "X ist mein Name" [FAQ] - Kommentar
  2. Die vollständige Anrede für einen Klingonen ist worIv, mogh puqloD, martaq tuq "Worf, Sohn von Mog, aus dem Hause Martok". Außer in den meisten formalen Umständen ist es in Ordnung, einen Klingonen nur mit seinem Vornamen anzureden. [KGT S. 197; MSN, 08. September 1997]
  3. Titel folgen den Namen, zum Beispiel tlha'a HoD "Captain Klaa" [KGT S. 5]
  4. Geografische Regionen scheinen derselben Formel zu folgen, z.B. Sa'Qej Sep "Sakrej-Region" [KGT, S. 16]


6. Syntax

6.1. Einfache Sätze/Hauptsätze

  1. Einige komplexe Sätze werden im Klingonischen mit zwei oder mehr einfacheren Sätzen ausgedrückt.
    [HQ v3n1S3; HQ v4n2S5]
  2. Sätze mit unbestimmter Person ("Es"-Sätze, bei denen sich "es" auf nichts Spezifisches bezieht) scheinen erlaubt zu sein, z.B. SIS "Es regnet." [KLI: S. Boozer, 12. Juli 1998, Anecdotal Okrand]

6.2. Komplexe Sätze

6.2.1. Zusammengesetzte Sätze

  1. Die Konjunktion 'ej markiert hauptsächlich das (simultane?) Auftreten von zwei Ereignissen; es wird damit kein zeitlicher Ablauf impliziert, z.B. mabom 'ej matlhutlh "Wir singen und wir trinken", nicht "Wir singen und dann trinken wir." [MSN, 20. März 1998]
  2. Zeitliche Abläufen scheinen durch das Fehlen einer Konjunktion ausgedrückt zu werden, z.B. bogh tlhInganpu', SuvwI'pu' moj, Hegh "Klingonen werden geboren, werden Krieger, dann sterben sie."; beyHom bey bey'a' jachtaH "Sie verursachen ein immer lauteres Heulen." [TKW, S. 5; S31]
  3. Die "Satz"-Konjunktionen können auch mit verbalen Phrasen als komplette Sätze verwendet werden, z.B. SuvmeH 'ej charghmeH bogh tlhInganpu' [TKW, S. 5, et al.]

6.2.3. Relativsätze

  1. Man kann das Hauptwort eines Relativsatzes (Subjekt oder Objekt des -bogh -Verbs) mit -'e' markieren: HoD'e' qIpta'bogh yaS vIlegh "Ich sehe den Captain, der von dem Offizier geschlagen wurde." (nicht "Ich sehe den Offizier, der den Captain geschlagen hat"). [HQ v1n3S4]
  2. Man könnte in der Lage sein, jedes Typ-5 Suffix zu verwenden, um das Hauptwort eines Relativsatzes zu markieren: meQtaHbogh qachDaq Suv qoH neH "Nur ein Narr kämpft in einem brennenden Haus". [TKW, p.111; S99] Kommentar
  3. Kopflose Relativsätze (z.B. relative -bogh -Wörter mit keinem ausdrücklichen Subjekt oder Objekt, z.B. SuHeghbogh "Du, der du stirbst") sind wahrscheinlich nicht erlaubt. [FAQ; HQ v1n3S5]

6.2.4. Finalsätze

  1. Verben mit -meH können sowohl Nomen als auch Verben modifizieren, z.B. pe'meH taj "Schneidemesser". Sie sind in der Lage, eigentliche Subjekte und/oder Objekte aufzunehmen. [HQ v7n3S6; HQ v7n2S14; KGT S. 63] Kommentar
  1. Solche Verben können verwendet werden, um Sätze als Objekte auszudrücken, z.B. nargh qaSuchmeH 'eb "Die Gelegenheit, die zu besuchen, ist verstrichen". [HQ v7n2S14 Kommentar
  2. Verben mit -meH müssen Verb-Präfixe tragen, zumindest das 0-Präfix der dritten Person, falls zutreffend. [HQ v8n2S12] Kommentar

6.2.5. Sätze als Objekte

  1. Adverbien mit 'e' kommen nach dem Objektsatz und vor dem 'e', z.B. paw Duj wej 'e' vIlegh "Ich habe das Schiff noch nicht ankommen sehen". [HQ v1n2S11]
  2. Das Objekt-Pronomen 'e' kann sich auf einen kompletten, vorhergehenden Satz beziehen: 'e' neHbe' vavwI' "Das (z.B. ein vorhergehender Satz) ist nicht, was mein Vater wollte" [ST6].
  3. Das Verb jatlh kann ein Objekt tragen, aber nur ein Nomen, das eine Sprache beschreibt (z.B. tlhIngan Hol) oder ein sprachliches Ereignis (z.B. SoQ). Für indirekte Rede ist das Zitat nicht das Objekt von jatlh und jatlh wird in diesem Fall das "kein Objekt" Verb-Präfix tragen, z.B. jIghung jIjatlh "Ich sage, dass ich hungrig bin." (wörtlich "Ich bin hungrig. Ich sage (das)").[MSN, 30. Juni 1997]
  4. Die einzigen wirklichen Verben der Rede sind jatlh und ja'. Im Deutschen sind viele Verben als Verben der Rede erlaubt, aber im Klingonischen wären das mehrere Sätze, z.B. jIjach. jIjatlh yImev "Ich schrie 'Stop'!" (wörtlich "Ich schreie. Ich spreche. 'Stop!'"). [HQ v7n4S4]

6.4. Fragen

  1. Wir haben keine indirekte Frage-/Relativ-Adverbien und damit keine direkte Möglichkeit, Fragen als Objekte auszudrücken, und müssen sie umstellen. [HQ v6n4S12; KLI: S. Boozer, 12. Juli 1998, Anecdotal Okrand] Kommentar
  2. Wir haben kein Wort für die Fragewörter "Welcher/Welche/Welches" und müssen in diesem Fall den Satz umstellen, z.B. nuH DaneHbogh yIngu' "Welche Waffe willst du?" (wörtlich "Identifiziere die Waffe, die du willst!"). [KGT S105; KLI: K. Traft, 15. Dezember 1996, Dr. Okrand Speaks -- lengthy]

6.6. Komparative und Superlative

Was die Plätze einer A Q law'/B Q puS -Konstruktion füllen kann:
  1. A und B können jedes Nomen oder jede Nomenphrase sein, z.B. targhwIj yab tIn law' no'lI' Hoch yabDu' tIn puS. [PK]
  2. Nomen- und Verbphrasen können vor der gesamten Konstruktion stehen, z.B. reH latlh qabDaq qul tuj law', Hoch tuj puS; tlhutlhmeH HIq ngeb qaq law' bIQ qaq puS [PK; HQ v2n2S3; TKW S. 75 ]
  3. A und B können Pronomen sein [HQ v4n2Sp3]
  4. Andere konstrastierende Paare können law'/puS ersetzen, z.B. HoS/puj. [KGT S. 178]
  5. Nur beschreibende Verben können den Q -Platz füllen, und dann nur als Prädikat, also muss man eine andere Formel für andere Arten des Vergleichs wählen, wie Sätze mit nIv oder -qu', z.B. bortaS nIvqu' 'oH bortaS'e' "Rache ist die beste Rache"; jach yaS 'ach jachqu' HoD "Der Captain schreit lauter als der Offizier." [HQ v4n3S15; TKW, S. 121, et al].


Anhang: Eine ausgewählte Liste von nützlichen, klingonischen Ausdrücken

  1. Zeit ausdrücken: Stunden werden im 24-Stunden-Format angegeben. Generell kann man die Zeit mit der Phrase rep yIper "Bestimme die Stunde!" "erfragen". Man antwortet mit dem Zeit-Bezeichnung: rep wej "drei Uhr (morgens)", rep cha'maH "20 Uhr", rep loS wejmaH "4:30 (morgens)". Man kann auch die Phrase 'arlogh Qoylu'pu' "Wie oft hat man es (um Beispiel eine Signalglocke) gehört?". Dies kann mit anderen Elementen erweitert werden, z.B. mamejDI' 'arlogh Qoylu'pu' "Zur welcher Zeit brechen wir auf?" Man antwortet mit der Anzahl der Male: cha'logh "zwei Uhr". [SK, 03. Februar 1999]Kommentar
  2. Ähnlichkeiten werden mit einem Adjektiv und einer darauf folgenden metaphorischen Phrase ausgedrückt, z.B. puj SuvwI'vetlh; bIQ rur "Dieser Krieger ist so schwach wie Wasser". [KGT, S. 127]
  3. Farbliche Begriffe können mit zusätzlichen Adjektiven oder mit der Ähnlichkeits-Methode von oben spezifischer bestimmt werden, z.B. SuD 'ej wov "gelb", Doq 'ej Qaj wuS rur "Kraj-Lippen-Rot" oder "braun", Doqqu' "tiefrot". [KGT S. 82; HQ v8n1S7]
  4. Alter wird mit der Formel # ben jIboghpu' "Ich bin # Jahre alt" (wörtlich "Ich wurde vor # Jahren geboren"); als eine Frage ist es ben 'ar bIboghpu' [SK, 15. Dezember 1996]
  5. Die Verben Sum/Hop beziehen sich generell auf einen Ort realtiv zum Sprecher, z.B. Sum raS "Der Tisch ist nahe bei mir". Um diesen Bezug zu ändern, kann man -Daq verwenden, z.B. yaSDaq Sum raS "Der Tisch ist in der Nähe des Offiziers". [HQ v7n4S10]
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Kategorie: Grammatik    Letzte Bearbeitung: 28 Dec 2016, durch WikiAdmin    Erstellt: 12 Dec 2015 durch MarcZankl


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