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Klingonische Sprache

Die Klingonische Sprache ist ein künstliche Sprache, die 1984 eigens für die außerirdische Rasse der "Klingonen" in der Fernsehserie Star Trek erfunden wurde. Die ersten Begriffe wurden 1979 für den ersten Star Trek Kinofilm von James Doohan ("Scotty") entworfen und enthielten einige rauhe Laute aus der schottischen Sprache. Insgesamt war dies aber nur eine Handvoll Wörter, ohne direkte Übersetzung und auch ohne Grammatik. Diese wurde erst 1984 durch den von Paramount beauftragten Linguisten Marc Okrand entwickelt, für den Kinofilm "Star Trek III: Die Suche nach Mr. Spock".

Die einzigen Bücher zur Klingonischen Sprache wurden von Marc Okrand geschrieben. Er definiert damit den "Kanon" der klingonischen Sprache.

Entwicklung der Vokabeln

1983

Zuerst hat Okrand für ST3 eine große Liste von Vokabeln erstellt, die er im Film eventuell nutzen könnte, basierend auf alle Folgen, die mit Klingonen zu tun hatten. Er wusste noch nicht, was er für den Film brauchen würde. Daher gibt es viele Star-Trek-bezogene Vokabeln, die im Film nicht vorkamen (wie Tribble, Sherman-Planet und Getreide).

1984

Nach dem Film wurde Okrand von Paramount beauftragt, seine Notizen als Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Hierzu hat er weitere Vokabeln erschaffen, um das Buch aufzufüllen. Daher gibt es auch allgemeinere Wörter wie Durchfall oder Büroklammer in The Klingon Dictionary.

1987

Als für TNG und ST5 klingonische Dialoge benötigt wurden, hat Okrand sich einfach seiner Notizen (die mit dem Buch gleich waren) bedient. Falls neue Vokabeln notwendig waren, konnte er diese neu erfinden, falls sie noch nicht im Wörterbuch waren. (z.B. durch doppelte Verwendung eines Satzes im Film)

1992

Nach ST5 und ST6 und TNG wurden diese neuen Vokabeln in einer Neuauflage des TKD mit aufgenommen, wie u.a. die Schreibweisen für Kronos und Khitomer.

1996

Ein weiteres Buch (The Klingon Way) erscheint mit vielen klingonischen Varianten verschiedener Aussagen von Klingonen in TNG und DSN.

1997

Das dritte Buch von Okrand (Klingon for The Galactic Traveler) erscheint und enthält wiederum über 600 Vokabeln, die aus The Klingon Way stammen, und großteils auch auf Serien basieren.

Zwischendurch bis heute hat Marc Okrand für diverse Star-Trek-lizensierte Produkte Klingonische Vokabeln "erfunden", die die Schreibweise von vielen Sachen erklären (z.B. Gowron, Martok, Michael Dorn, Betazed) Die wenigsten davon waren am Bildschirm zu hören.

Wenn Okrand eine solche Übersetzung macht, greift er immer auf seine Unterlagen zurück; das hat er auch für Star Trek Into Darkness gemacht. Jedoch musste er hier alles neu machen, weil die Szenen falsch geschnitten wurden und deswegen nachvertont werden mussten.

Siehe auch

Kategorie: Allgemein    Letzte Bearbeitung: 28 Oct 2016, durch MarcZankl    Erstellt: 31 Mar 2014 durch KliWiki


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